Für Medienschaffende ist es heute ein absolutes Muss, die Authentizität ihrer Bilder nachzuweisen. Die neueste Kamera von Leica verfügt über eine innovative Technologie, die diesem Anspruch Rechnung trägt. Abgesehen davon ist sie natürlich auch ein Meilenstein für die Fotografie.
Auf den Abbildungen sehen Sie Musikerinnen und Musiker in festlicher Kleidung, die auf klassischen Bühnen performen: im Theater, in der Kirche, im Konzertsaal, aber auch im Freien. Es sind auch Musiker und Musikerinnen abgebildet, die mit ihrem Instrument in der Hand vor einer Walliser Berghütte in alpiner Umgebung posieren. Aber wie lässt sich nun feststellen, ob das Bild bearbeitet wurde, KI im Spiel war oder es tatsächlich authentisch ist? Diese Zweifel können nun dank der Content Authenticity Initiative (CAI) und der Leica M11-P ausgeräumt werden.
Die Vereinigung wurde im November 2019 von Adobe, der New York Times und Twitter gegründet. Ihr Ziel ist es, die Verbreitung von Desinformationen einzudämmen. Wie soll dieses Ziel umgesetzt werden? Die Vereinigung bemüht sich, einen neuen Industriestandard, mit dem die Metadaten eines Bildes überprüft werden können, zu fördern. Leica ist stolz darauf, der erste Hersteller von Kameras zu sein, der seinen Kundinnen und Kunden diese Funktion anbietet.
«Mit der neuen Leica M11-P kann ein Berufsfotograf wie ich die Authentizität eines Bildes nachweisen. Und das ist in der heutigen Zeit ein grosser Vorteil», so Olivier Maire. Internationale Agenturen werden diesen neuen Standard höchstwahrscheinlich auch bald bei allen Fotografinnen und Fotografen, mit denen sie zusammenarbeiten, voraussetzen. Dies ist ein wirksames Mittel, um die Authentizität der von ihnen veröffentlichten Bilder nachzuweisen.»
Die Musikerinnen und Musiker von Zermatt Music Festival & Academy sind tatsächlich die engen und manchmal steilen Gassen von Zermatt in festlicher Kleidung und mit ihren Instrumenten in der Hand entlanggelaufen. Die Dateien, die an jenem Septembertag von der M11-P produziert wurden, und die der Walliser Fotograf in der Vorschau geprüft hat, können dies dank der Technologie, die von der Vereinigung CAI entwickelt wurde, belegen.
«Ich habe die Kamera nur wenige Minuten vor den ersten Aufnahmen in die Hand genommen. Ich arbeite bereits seit den späten 1990er-Jahren mit Kameras der Modelllinie Leica M und habe immer eine solche Kamera zur Hand. So war das für mich eine gute Gelegenheit, zu überprüfen, ob das neue Modell der Linie treu bleibt. Und ich kann bestätigen, dass mir alles vertraut ist. Auch diese Kamera der legendären Linie ist einfach zu bedienen und effizient. Alles lässt sich mühelos einstellen.»
Wenn ich bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiere – zum Beispiel in einer Kirche – und ich dazu noch mit Geigenbögen zu tun habe, die über die Instrumente wirbeln, und mit Fingern, die über die Klaviertasten huschen, muss ich mich auf eine extrem gesteigerte Bildsensibilität verlassen können. «Auch in diesem Punkt erweist sich die neue Kamera als besonders leistungsfähig», fügt Olivier Maire hinzu.
Mein Fazit zur Leica M11-P? Sie vereint auf besonders überzeugende Weise die altbewährten Stärken der M-Serie mit den neuesten Raffinessen.
Biographie
Olivier Maire stammt aus Neuenburg, verbrachte seine Kindheit in Genf und lebt nun schon seit vielen Jahren im Wallis. Er war Ende der 90er-Jahre als PR-Fotograf tätig und arbeitete später für die Agentur Keystone, bevor er zusammen mit einem Freund, Denis Emery, sein eigenes Unternehmen gründete. Seit 2018 trägt es den Namen Studio 54 und bietet Dienstleistungen im Bereich Werbung und Unternehmensproduktion an. Olivier Maire führt parallel dazu auch weiterhin persönliche Projekte durch, die unter anderem in New York, Vevey, Genf und Sitten ausgestellt werden.
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